Zootouren 2026

Auf Zootour nach Apenheul

Tourbericht: Peter Borr (26.09.2026)

Am 26. September 2026 führte die diesjährige Zootour des Vereins der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. (Zoofreunde Duisburg) 43 Vereinsmitglieder nach Apeldoorn in den Niederlanden. Unser Ziel war der Tierpark Apenheul, dessen Name sinngemäß „Zufluchtsort für Affen“ bedeutet („Heul“ ist ein altniederländisches Wort für Zuflucht, sicherer Ort). Bei sonnigem Herbstwetter bot der Tag Gelegenheit zu besonderen Tierbegegnungen und interessanten Einblicken in die Haltung und den Schutz von Primaten.

Ein strahlender Herbsttag im Affenpark

Um 8 Uhr brachen wir am Zoo Duisburg auf. Der Morgen war noch kühl, doch die Sonne schien bereits – gute Voraussetzungen für unseren Ausflug.

In Apenheul prägt die waldreiche Umgebung das Bild. Die großzügigen, begrünten Außenanlagen fügen sich teilweise so selbstverständlich in den gewachsenen Baumbestand ein, dass sie kaum als Gehege wahrzunehmen sind. Dahinter steht eine Idee, die den 1971 eröffneten Park von Anfang an bestimmte: Affen sollten sich in einer naturnahen Umgebung frei bewegen und ihr natürliches Verhalten entfalten können.

Vor Ort konnten die Teilnehmenden den Park auf eigene Faust erkunden oder sich einer der drei Führungen anschließen, die jeweils um 12 Uhr begannen.

Mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen

Die Führungen übernahmen erfahrene Ehrenamtliche der Apenheul-Stiftung. Mit umfangreichem Fachwissen und großem Einfühlungsvermögen begleiteten sie die Gruppen durch den Park. Dabei stellten sie die tierischen Bewohner vor und erläuterten, wie die einzelnen Bereiche entstanden waren und sich entwickelt hatten.

Auch Fragen des Tier- und Artenschutzes fanden Raum. Besonders die Erläuterungen zu den Menschenaffen regten zum Nachdenken an. So ergänzten die Führungen die unmittelbaren Tierbeobachtungen um Hintergründe zur Haltung und zum Schutz der Tiere.

Begegnungen aus nächster Nähe

Zu den Publikumslieblingen gehörten an diesem Tag die kleineren Affenarten, darunter Rotrückensakis, Weißkopfsakis, Löwenäffchen und Silberäffchen. In den offenen Anlagen ergaben sich Begegnungen aus nächster Nähe. Auf der Suche nach Fressbarem nahmen die Tiere auch Kinderwagen, Buggys und Umhängetaschen in Augenschein. Mitunter diente sogar die Schulter eines Besuchers als Aussichtspunkt, von dem aus sich das Geschehen überblicken ließ.

Besondere Aufmerksamkeit fanden außerdem die Bonobos mit ihren Jungtieren. Ein weiterer Höhepunkt war die Fütterungspräsentation der Gorillagruppe, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeisterte. Kleine Affen und große Menschenaffen trugen so auf unterschiedliche Weise zu den vielfältigen Eindrücken dieses Tages bei (Tierpark Apenheul: Affen-ABC).

Zootour Apenheul 2026 (Impressionen)

Mit vielen Eindrücken zurück nach Duisburg

Gegen 16 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Die Teilnehmenden waren sich einig: Unsere diesjährige Zootour war rundum gelungen. Die Begegnungen mit den Tieren, die kenntnisreichen Führungen und das schöne Herbstwetter hatten den Besuch in Apenheul zu einem Ausflug gemacht, an den wir uns gern erinnern werden.

KI-Illustrationen auf Grundlage redaktioneller Recherche (Affen-ABC)